Auch wenn linke Ideologen es gebetsmühlenartig wiederholen: Planwirtschaftliche Mie-tendeckelversuche und Enteignungsfantasien aus grauer sozialistischer Vorzeit schaffen nachweislich keine Abhilfe gegen hohe Mieten und knappen Wohnraum. Keine zielführen-de Forderung, aber so weit, so legitim. Absolut nicht legitim und unanständig dagegen: bewusst rufschädigende Vorwürfe mit an Verleumdung grenzenden Formulierungen, Hand in Hand mit einer „Mieterinitiative“, die bei genauem Hinsehen wohl zutreffender als linke Vorfeldorganisation zu bezeichnen ist.
So wie im Fall der Bleibelastung im Wasser einiger SWSG-Wohnungen. Äußerungen in öffentlichen Ausschüssen und die entsprechend ungeprüfte mediale Berichterstattung lassen fälschlicherweise vermuten, die SWSG lasse ihre Mieter seit Jahren untätig schwerstverseuchtes Wasser aus Bleirohren trinken.
Dieser Art der Agitation gilt es zu widersprechen – eine Frage des Anstands im politi-schen Wettstreit. Die FDP-Fraktion jedenfalls ist froh über die Arbeit der SWSG – nach-haltig und mit hohem Anteil sozial geförderter Wohnungen im Übrigen. Die SWSG begeg-net damit einer der größten kommunalpolitischen Herausforderungen für Stuttgart auf die einzig zielführende Art: Bauen. Denn bei wachsender Nachfrage hilft nur eins: mehr An-gebot. Dabei genießt die SWSG unsere bisweilen kritische aber immer faire Unterstüt-zung – leider nicht bei allen Fraktionen.

