Haag: „Vermutungen zum Zustand des Flughafens und der Wirtschaftlichkeit von STRzero haben sich bestätigt“

Die Antwort der Verwaltung auf unseren Antrag vom Februar mit dem Titel „Flughafen Manfred Rommel: Sicherung der Wettbewerbsfähigkeit“ bestätigt unsere Vermutungen die Notwendigkeit private Investoren hinzuzuziehen, was der grundlegende Vorschlag des Antrags ist. Dazu Stadtrat Friedrich Haag:

„Wir sind nicht überrascht aber dennoch ein weinig enttäuscht vom Ergebnis unserer Anfrage. Der Zustand des Flughafens erfordert sofortiges Handeln – was glücklicherweise auch durch die FSG durchgeführt wird – gestützt durch immense Zuschüsse durch die Anteilseigner, da die Überschüsse, die die FSG erzielt, nicht ausreichen, um das ambitionierte Ziel von STRzero zu erreichen. In der Antwort der Verwaltung steht es schwarz auf weiß: diese Zuschüsse kann sich die Landeshauptstadt nicht mehr leisten. Umso deutlicher wird die Notwendigkeit unseres Vorstoßes: privates Kapital für die FSG.“

Die Verwaltung merkt in ihrer Antwort an, dass die gegenwärtige Situation die Anwerbung von Investoren mangels Aussichten auf Rendite unwahrscheinlich mache, da „der so genannte Free Cash Flow der FSG vollständig in die Sanierung des Flughafens investiert werden wird.“ Grund genug für uns, ein Umdenken anzuregen erläutert Haag: „Wenn STRzero in seiner derzeitigen Form ein derart gigantisches Minusgeschäft ist, sollte man Umfang und Horizont dieses Mammutprojektes in Frage stellen. Mindestens der hochambitionierte Zeithorizont muss auf den Prüfstand, um den Bedarf an Zuschüssen zu reduzieren und mittelfristig wieder Gewinnerzielung anzustreben.“

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