Haag: „Flughafen Stuttgart: Offen sein für privates Kapital“

Der Stuttgarter Flughafen als zentraler Verkehrsknotenpunkt der Region muss umfassend modernisiert und ausgebaut werden, um den Herausforderungen der Zukunft gerecht zu werden. Die seit Corona ständig steigenden Passagierzahlen werden nicht ausreichen, um die dafür benötigten Überschüsse zu erwirtschaften, zeigen jedoch eines deutlich: der Flughafen Stuttgart – 2014 ausgezeichnet als „bester Flughafen Europas in der Kategorie der Flughäfen zwischen 5 und 10 Millionen Passagieren“ – erfreut sich stetiger Beliebtheit. Als bekennende Freunde und Unterstützer des Flughafens ist es das ausdrückliche Anliegen der FDP-Fraktion, der Flughafen Stuttgart GmbH (FSG) die nötigen Zukunftsinvestitionen zu ermöglichen – nach unserer Idee mit privatem Kapital. Stadtrat Friedrich Haag erklärt den Vorschlag:

„Unserer Ansicht nach muss der Flughafen nicht nur am Laufen gehalten, sondern zukunftssicher erneuert und ausgebaut werden. Angesichts der aktuellen Haushaltslage sehen wir die Stadt nicht in der Lage, die dafür notwendigen Zuschüsse zu leisten. Daher schlagen wir vor, das benötigte Kapital durch den Verkauf von bis zu 24,9 Prozent der städtischen Gesellschaftsanteile an der FSG zu erzielen. Nach dem Vorbild von Düsseldorf oder Frankfurt würde der Flughafenbetrieb als Öffentlich-Private-Partnerschaft realisiert, die wir grundsätzlich als zukunftsweisende Organisationsform für öffentliche Betriebe und Infrastruktur sehen. Gleichzeitig bliebe durch den Verkauf von maximal 24,9 Prozent gewährleistet, dass von privaten Akteuren keine Sperrminorität an kritischer Infrastruktur erworben werden könnte.“ Mit dem neuen Kapital könnte die FSG zudem weiter am ambitionierten Ziel STRzero 2040 arbeiten, ohne dass dieser Beitrag zum Klimaschutz auf Kosten der Wettbewerbsfähigkeit des Flughafens geht. Für sie städtischen Finanzen versprechen wir uns andererseits eine Finanzspritze für wichtige Investitionen in Bildung, Infrastruktur und Soziales. Und den deutlichen Stuttgarter Fingerabdruck behielte der Flughafen trotz allem – benannt nach einem der bedeutendsten Stuttgarter der Nachkriegszeit, Manfred Rommel.

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