Fdp_Stuttgart_Serwani

Man kann aus der Stadt kein Dorf machen

Wo sind die Bäume und die Bäche? Mit dieser Frage führen ökosoziale Politiker die Klimadebatte. Dahinter steckt nicht nur der berechtigte Wunsch, die Stadt bis 2035 klimaneutral und lebenswerter zu machen. „Dahinter steckt gnadenlose Ideologie“, sagt FDP-Stadtrat Armin Serwani

In der Debatte sprechen es manche offen aus: „Der Endgegner heißt Kapitalismus.“ Auf die Klassenkampf-Rhetorik will Serwani nicht eingehen. Es geht um Grundsätzliches: „Auch ich finde Naherholungsräume lebenswichtig, aber die Ökosozialen vergessen immer eines: Es geht um die Landeshauptstadt.“ Man könne aus einer Stadt mit Zentralitätsfunktion für Wirtschaft, Kultur, Touristik und Bildung kein Dorf machen.

Und damit ist er beim wichtigen Thema Verkehr: „Hier will man den Autofahrer – ganz gleich welcher mit welcher Technologie er fährt – willkürlich gängeln.“ Serwani spielt auf die Fahrverbote an: „Obwohl die Grenzwerte für Feinstaub und Stickoxyd seit drei Jahren eingehalten werden, wird das Verbot nicht zurückgenommen.“ 

Aus Sicht des FDP-Experten spiegelt sich diese ruinöse Verkehrspolitik von Stadt und Land in vielen Facetten wider: „Die Bürger können es nicht nachvollziehen, wenn Straßen ohne Not zurückgebaut werden oder Verbindungslinien, wie der Flughafentunnel, gekappt werden. Fazit: „Ich liebe Bäume und Bäche, aber ich liebe es auch, in der Großstadt zu leben.“

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