Der Stuttgarter Flughafen als zentraler Verkehrsknotenpunkt der Region muss umfassend modernisiert und ausgebaut werden, um den Herausforderungen der Zukunft zu begegnen. Auch die wieder Richtung Vor-Corona-Niveau steigenden Passagierzahlen werden nicht ausreichen, um die dafür benötigten Überschüsse zu erwirtschaften – sie zeigen aber deutlich: der Flughafen Stuttgart erfreut sich stetiger Beliebtheit. Als bekennende Freunde und Unterstützer des Flughafens ist es unser ausdrückliches Anliegen, der Flughafen Stuttgart GmbH (FSG) die nötigen Zukunftsinvestitionen zu ermöglichen – nach unserer Idee mit privatem Kapital. In der aktuellen Haushaltssituation sehen wir die Stadt nicht in der Lage, die nötigen Zuschüsse zu leisten. Daher schlagen wir vor, das Kapital durch den Verkauf von bis zu 24,9 Prozent der städtischen Gesellschaftsanteile an der FSG zu erzielen.
Nach dem Vorbild von Düsseldorf oder Frankfurt würde der Flughafen als Öffentlich-Private-Partnerschaft, die wir grundsätzlich als zukunftsweisende Organisationsform für öffentliche Betriebe und Infrastruktur sehen, geführt. Gleichzeitig bliebe durch den Verkauf von maximal 24,9 Prozent gewährleistet, dass von privaten Akteuren keine Sperrminorität an kritischer Infrastruktur erworben werden kann. In einem Antrag haben wir die Verwaltung aufgefordert, diese Teilprivatisierung zu prüfen und mögliche Einnahmen zu beziffern.
