Durch Beton-Abplatzungen an der Kellerdecke der Feuerwache 3 ist Asbest entdeckt worden. Die in dem Keller eingerichtete Schlauchwerkstatt der Stuttgarter Feuerwehr ist seitdem nicht mehr im Betrieb. Grund für uns eine Forderung aus den Haushaltsberatungen des vergangenen Jahres zu erweitern. Seinerzeit forderten wir, die marode KFZ-Werkstatt an der Feuerwache 3 interimsweise zum Katastrophenlager an der Hedelfinger Str. zu verlegen. In einem Antrag haben wir diese Forderung nun erneuert und um die Zukunft der Schlauchwerkstatt erweitert, wie Stadtrat Friedrich Haag erläutert:
„Die größte Feuerwehr Baden-Württembergs muss auch entsprechend ausgestattet sein – der gegenwärtige Zustand ihrer Werkstätten ist ihrer nicht würdig. Durch die aus arbeitsschutzrechtlichen Gründen nicht ausreichend leistungsfähige KFZ-Werkstatt hat die Feu-erwehr immer wieder mit Engpässen im Fuhrpark zu kämpfen und muss stellenweise auf teure und langwierige externe Reparaturen zurückgreifen. Der teilweise veraltete Fuhrpark erfordert jedoch die Möglichkeit von zeitnahen und ortsbezogenen Reparaturen. Ein unhaltbarer Zustand – nun ebenso für die Schlauchwerkstatt. Auch hier muss die Feuerwehr in der Lage sein, ihr wichtigstes Material vor Ort zeitsparend und kosteneffizient zu reinigen und zu warten. Nach größeren Einsätzen muss unmittelbar die Verfügbarkeit von ausreichend Schläuchen für weitere Einsätze und Übungen gewährleistet sein. Unser Antrag fordert daher die schnellstmögliche Einrichtung einer interimsweisen KFZ- und Schlauchwerkstatt an der Hedelfinger Str.“
Für uns als FDP-Fraktion ist der derzeitige Zustand der Abhängigkeit von externen Feuerwehren und KFZ-Dienstleistern als Ersatz für die eigenen Werkstätten untragbar. Wir erwarten, dass Verwaltung und Rat mit zeitnahem Handeln die Unterstützung signalisieren, die die Feuerwehr verdient und bei unserer Fraktion sowie der Stuttgarter Bevölkerung zurecht genießt.

