Konzert_Haus_Bad_Canstatt

FDP unterstützt die Pläne für Konzertforum

Fraktions-Chef Oechsner spricht von „einem positiven Beitrag zur Belebung von Bad Cannstatt und der Umgebung des Neckars“ – Kulturpolitischer Sprecher Neumann sieht zudem zusätzliche Einnahmen für lokale Unternehmen in den Bereichen Gastronomie, Einzelhandel und Tourismus

Die Stadt Stuttgart plant den Bau eines Konzertforums in Bad Cannstatt mit 1100 Plätzen für geschätzte 120 Millionen Euro. Nur drei Tage vor der Kommunalwahl am 9. Juni soll der alte Gemeinderat dazu einen Grundsatzbeschluss fassen. Schon jetzt werden viele Stimmen laut, die sich gegen das Projekt aussprechen. Zu den Bedenkenträgern zählt auch Finanz-Bürgermeister Thomas Fuhrmann (CDU). 

Er räumt diesem Projekt keine Priorität ein. Zudem spürt er einen gewissen Zeitdruck bei der Beschlussfassung. Fuhrmann räumt jedoch ein, dass dieses Projekt finanziell in die Wunschliste neuer Kulturbauten eingereiht werden sollte, die insgesamt auf 1,2 Milliarden Euro tendiere. Es seien aber in diesem Doppelhaushalt keine weiteren Mittel verfügbar. Möglicherweise könne das Konzertforum laut Fuhrmann im Doppelhaushalt 2026/2027 untergebracht werden.

Die Bedenken teilt Baubürgermeister Peter Pätzold (Grüne), da es die ursprünglichen Pläne für ein Sanierungsgebiet mit kleinteiligem Wohnungsbau, einer Kita und Nahversorgung beeinträchtigen könnte. Trotzdem drängt Kulturbürgermeister Fabian Mayer (CDU) entgegen seinen Bürgermeisterkollegen vehement auf die Umsetzung des Projekts.

Die FDP im Gemeinderat teilt die Position des Kulturbürgermeisters. Fraktionschef Dr. Matthias Oechsner ist der Meinung, „dass das geplante Konzertforum einen positiven Beitrag zur Belebung von Bad Cannstatt und der Umgebung des Neckars leisten kann.“ Weiter sagt er: „Durch die Schaffung eines hochwertigen kulturellen Veranstaltungsortes mit einer Konzerthalle von 1100 Plätzen werden neue Impulse für die Entwicklung des Stadtteils und der Flussregion gesetzt.“ 

Der kulturpolitische Sprecher der FDP, Eric Neumann, sieht daher „in der Realisierung des Konzertforums die Chance, das kulturelle Angebot der Stadt Stuttgart zu erweitern und gleichzeitig die Attraktivität der Region für Einwohner und Besucher zu steigern“. Durch die Schaffung eines ansprechenden Veranstaltungsortes könne, so Neumann, auch die wirtschaftliche Entwicklung der Umgebung gefördert werden, da eine gut besuchte Konzerthalle potenziell zusätzliche Einnahmen für lokale Unternehmen in den Bereichen Gastronomie, Einzelhandel und Tourismus generieren könne. Die FDP im Gemeinderat betrachtet das Konzertforumsprojekt daher insgesamt als „eine gute Sache“.

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